Astrokalender: Astronomische Ereignisse 2023
Finsternisse, Sternschnuppenregen und Sonnenwenden: Hier sind die astronomischen Highlights der kommenden Monate.
Himmelsereignisse 2023 — Erstes Halbjahr
5. Feb.: Minimond – Schneemond

Der Vollmond im Februar wird traditionell Schneemond genannt. Zum zweiten Mal dieses Jahr ist der Vollmond ein Minimond.
20. Feb.: Super-Neumond

Bei Neumond befindet sich der Mond zwischen Sonne und Erde, seine dunkle Hälfte ist dann der Erde zugewandt, und er bleibt für uns unsichtbar. Bei diesem Neumond befindet er sich zusätzlich im Perigäum, seine Entfernung zu uns ist also besonders klein – deswegen gilt er als Supermond.
2. März: Neumond

Neumondnächte eignen sich besonders gut zur Sichtung von Planeten und Sternen. Unsere interaktive Himmelskarte hilft Ihnen, Jupiter, Mars, Saturn und andere Himmelskörper ausfindig zu machen.
7. März: Vollmond – Wurmmond

20. März: Frühlingsanfang

Die Tagundnachtgleiche im März markiert den kalendarischen Frühlingsbeginn auf der Nordhalbkugel der Erde. Im Jahr 2023 findet sie am 20. März um 22:24 Uhr MEZ statt.
Ortszeiten für alle Tagundnachtgleichen und Sonnenwenden weltweit
21. Mär.: Neumond

Neumondnächte eignen sich besonders gut zur Sichtung von Planeten und Sternen. Unsere interaktive Himmelskarte hilft Ihnen, Jupiter, Mars, Saturn und andere Himmelskörper ausfindig zu machen.
1. Apr.: Weltmonat der Astronomie

timeanddate.de unterstützt den Weltmonat der Astronomie, organisiert von der gemeinnützigen Vereinigung Astronomen ohne Grenzen. Einen Monat lang laden wir alle Menschen ein, den Himmel zu beobachten.
6. April: Vollmond – Rosa Mond

Der Vollmond im April wird traditionell Rosa Mond oder Ostermond genannt.
11. Apr.: Merkur in größter östlicher Elongation

Heute ist der Merkur besonders gut zu beobachten: Der Planet steht am Abendhimmel maximal weit von der Sonne entfernt.

20. Apr.: Totale Sonnenfinsternis
Um diese totale Sonnenfinsternis zu sehen, müssen Sie nach Indonesien oder Osttimor reisen.
20. Apr.: Neumond

Neumondnächte eignen sich besonders gut zur Sichtung von Planeten und Sternen. Unsere interaktive Himmelskarte hilft Ihnen, Jupiter, Mars, Saturn und andere Himmelskörper ausfindig zu machen.
22./23. Apr.: Lyriden-Meteorschauer

Der Lyriden-Sternschnuppenregen erreicht in der Nacht auf den 23. April den Höhepunkt. Es werden bis zu 18 Sternschnuppen pro Stunde erwartet.
Sie möchten Sternschnuppen sehen? So erhöhen Sie Ihre Chancen!
23. Apr.: Erdschein-Nächte (Da Vinci Glow)

In Sichelmond-Nächten im April und Mai ist der Erdschein, auch Da Vinci Glow genannt, besonders gut sichtbar. Bei klarem Himmel ist die dunkle Seite des Mondes dann als fahle Kugel zu erkennen.
5. Mai: Vollmond – Wonnemond

Der Vollmond im Mai wird auch Wonnemond genannt – nach dem alten Wort für Freude (wunni) oder der Weide (wunne), auf die man das Vieh im Mai trieb.
5./6. Mai: Halbschatten-Mondfinsternis

Die Halbschattenfinsternis am 5. Mai des Wonnemonds ist in Europa, Afrika, Asien und Australien zu sehen – siehe Karte.
6./7. Mai: Eta-Aquariiden-Sternschnuppennacht

Lyriden im April verpasst? Macht nichts, der Eta-Aquariiden-Meteorstrom lässt Anfang Mai bis zu 50 Sternschnuppen pro Stunde über den Nachthimmel ziehen. Unsere Nachthimmel-Simulation zeigt Ihnen genau, wann Sie wohin schauen sollten, um möglichst viele Sternschnuppen zu sehen.
15./16. Mai: Erdschein-Nächte (Da Vinci Glow)

In Sichelmond-Nächten im April und Mai ist der Erdschein, auch Da Vinci Glow genannt, besonders gut sichtbar. Bei klarem Himmel ist die dunkle Seite des Mondes dann als fahle Kugel zu erkennen.
19. Mai: Black Moon

Dieser Neumond ist ein sogenannter Black Moon. Neumondnächte eignen sich besonders gut zur Sichtung von Planeten und Sternen. Unsere interaktive Himmelskarte hilft Ihnen, Jupiter, Mars, Saturn und andere Himmelskörper ausfindig zu machen.
29. Mai: Merkur in größter westlicher Elongation

Heute ist der Merkur besonders gut zu beobachten: Der Planet steht am Morgenhimmel maximal weit von der Sonne entfernt.
4. Juni: Vollmond – Erdbeermond

Der Vollmond im Juni wird traditionell Erdbeermond genannt, weil er den Beginn der Erdbeeren-Saison markierte.
18. Juni: Neumond

Neumondnächte eignen sich besonders gut zur Sichtung von Planeten und Sternen. Unsere interaktive Himmelskarte hilft Ihnen, Jupiter, Mars, Saturn und andere Himmelskörper ausfindig zu machen.
21. Juni: Sommersonnenwende

Die Sonnenwende im Juni wird auch als Sommersonnenwende bezeichnet: Sie markiert den längsten Tag des Jahres auf der Nordhalbkugel und den kürzesten Tag des Jahres auf der Südhalbkugel.
Hinweis: Alle Zeiten und Daten beziehen sich auf mitteleuropäische Zeit (MEZ bzw. MESZ), sofern nicht anders angegeben.