Mariä Empfängnis

Am 8. Dezember begehen Christen weltweit das Hochfest Mariä Empfängnis. Viele Menschen besuchen an diesem Tag einen Gottesdienst, andere nutzen den freien Tag für den Weihnachtseinkauf.

Die Gottesmutter Maria wird in Gemälden traditionell als junge Frau dargestellt.

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Traditionen, Events und Bräuche

Besonders katholische Christen besuchen zu Mariä Empfängnis einen Gottesdienst. In manchen Ländern, darunter Österreich und Teile der Schweiz, ist der 8. Dezember ein gesetzlicher Feiertag, der jedoch von vielen Menschen traditionell für eine vorweihnachtliche Einkaufstour genutzt wird.

Sind die Geschäfte geschlossen?

Mariä Empfängnis gilt in manchen Ländern als gesetzlicher Feiertag.

Hintergrund

Zu Mariä Empfängnis feiern Christen das Glaubensdogma, dass Maria, die Mutter Jesu Christi, von der Erbsünde bewahrt wurde. Diese “unbefleckte Empfängnis” war lange Zeit theologisch höchst umstritten.

Viele Theologen, darunter Thomas von Aquin, Albertus Magnus und mehrere Päpste, lehnten die Lehre von der unbefleckten Empfängnis ab. Erst im Jahre 1854 erklärte Papst Pius IX die Glaubensaussage zum zentralen Dogma der katholischen Kirche.

Der Anlass des Feiertages wird heute oft missverstanden. Die katholische Kirche feiert zu Mariä Empfängnis nicht die Jungfräulichkeit der Mutter Jesu. Vielmehr soll daran erinnert werden, dass Gott Maria von der Erbsünde befreite.

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