Orthodoxer Ostersonntag

Orthodoxe Christen feiern zu Ostern die Auferstehung Jesu von den Toten. Das orthodoxe Ostern – in den Ostkirchen auch Pascha genannt – findet einige Tage nach dem Osterfest der westlichen Kirchen statt, da für die Bestimmung des Datums der Julianische Kalender verwendet wird.

In manchen orthodoxen Kirchen werden die Ostereier kunstvoll dekoriert.

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Traditionen, Events und Bräuche

Während Ostern in den westlichen Kirchen eines von mehreren wichtigen Hochfesten des Kirchenjahres ist, nimmt das Fest der Auferstehung in den orthodoxen Kirchen wohl den alleinigen Spitzenplatz ein. Viele orthodoxe Christen fasten in den 40 Tagen vor Ostersonntag. Besonders in der Karwoche werden regelmäßig Gottesdienste besucht.

Die Bräuche in der Osterzeit variieren je nach Glaubensgemeinschaft. Griechisch-orthodoxe Christen verbinden das Osterfest mit einem Festmahl, bei dem etwa gegrilltes Lamm und Osterbrot (Tsoureki) eine wichtige Rolle spielen. In manchen russisch-orthodoxen Gemeinden werden Ostereier auf Gräber gelegt, um den Verstorbenen die frohe Botschaft der Auferstehung zu vermitteln.

Sind die Geschäfte geschlossen?

In manchen Ländern ist der orthodoxe Ostersonntag ein gesetzlicher Feiertag – zum Beispiel in Griechenland. In Ländern, in denen dies nicht zutrifft, wirkt sich das Ereignis – bis auf die orthodoxen Gemeinden – kaum auf das öffentliche Leben aus.

Hintergrund

Die meisten orthodoxen Kirchen orientieren sich bei der Bestimmung des Datums für das Osterfest am Julianischen Kalender. Da dieser 13 Tage vom heute gemeinhin gebräuchlichen Gregorianischen Kalender abweicht, fallen orthodoxe Feiertage auf ein späteres Datum als ihr westliches Pendant.

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