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Frühlingsbeginn: Frühjahr-Tagundnachtgleiche

Die Frühjahrstagundnachtgleiche markiert den kalendarischen Frühlingsanfang nach astronomischer Definition. Für Meteorologen beginnt der Frühling einige Wochen vor der Tagundnachtgleiche.

Illustration

Im Frühjahr erwacht die Natur.

Im Frühjahr werden die Tage wieder länger, die Natur erwacht zu neuem Leben.

©bigstockphoto.com/Yastremska

Astronomischer Frühlingsanfang: Tagundnachtgleiche

Bei den zwei Tagundnachtgleichen im März und September überquert der Zenit der Sonne den Äquator.

  • Im März wandert die Sonne von der Südhalbkugel der Erde auf die Nordhalbkugel. Laut astronomischer Definition markiert dieser Moment den Beginn des Frühjahrs nördlich der Äquators und den Beginn des Herbstes südlich davon.
  • Im September überquert der Sonnenzenit den Äquator wieder Richtung Süden. Dann beginnt auf der Nordhalbkugel der Herbst und auf der Südhalbkugel der Frühling.

Datum & Uhrzeit: Frühlings-Tagundnachtgleiche Nordhalbkugel

(Europa, USA, Kanada, Mittelamerika, Asien, Nordafrika)

Datum & Uhrzeit: Frühlings-Tagundnachtgleiche Südhalbkugel

(Australien, Neuseeland, Südamerika, südliches Afrika)

Meteorologischer Frühlingsbeginn am 1. des Monats

Laut meteorologischer Definition beginnen die Jahreszeiten jeweils am ersten Tag des Monats, in den die Tagundnachtgleichen und Sonnenwenden fallen – auf der Nordhalbkugel also:

Meteorologen verwenden diese Definition, um vier Jahreszeiten von konstanter Länge zu erzeugen und so die statistische Vergleichbarkeit von Wetteraufzeichnungen und Klimadaten über längere Zeiträume zu gewährleisten.

Themen: Jahreszeiten, Sonne, Zeitrechnung, Astronomie, Kalender

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