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Wann ist Herbstanfang 2019?

Die Herbst-Tagundnachtgleiche markiert den kalendarischen Herbstanfang und das Ende des Sommers. Auf der Nordhalbkugel beginnt der Herbst im September, südlich des Äquators im März.

Herbstanfang am See mit buntem Laub spiegelnder Wasseroberfläche

Herrlicher Herbst

Im Herbst werden die Tage merklich kürzer, die Temperaturen fallen. An klaren Herbsttagen wie diesem lohnt sich jedoch ein Waldspaziergang.

Herbstbeginn 2019: Datum und Uhrzeit

In Deutschland, Europa und auf der gesamten Nordhalbkugel der Erde beginnt der Herbst am 23. September 2019 um 09:50 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ).

Der kalendarische Herbstbeginn fällt mit der Herbst-Tagundnachtgleiche zusammen, wenn der Zenit der Sonne den Äquator überquert. Im September wandert die Sonne von Norden nach Süden und sorgt auf der Nordhalbkugel für kürzere Tage und fallende Temperaturen – dort beginnt dann der Herbst.

Entsprechend beginnt südlich des Äquators der Herbst zur Tagundnachtgleiche im März, wenn die Sonne den Äquator von Süden nach Norden überquert. Auf der Nordhalbkugel markiert dieser Moment den Frühlingsanfang.

22. September, 23. September – oder 1. September?

Das Datum der Tagundnachtgleiche im September ändert sich von Jahr zu Jahr. Zudem hängt es von der Zeitzone ab. In Mitteleuropa fällt die Herbst-Tagundnachtgleiche jedes Jahr auf den 22. oder 23. September.

Meteorologischer Herbstanfang 2019

Meteorologen verwenden jedoch eine andere Definition des Herbstbeginns. Danach beginnen die Jahreszeiten immer am ersten Tag jenes Monats, in den der kalendarische Termin fällt. Nach meteorologischer Definition fängt der Herbst also bereits am 1. September 2019 an.

Die Meteorologie verwendet diese Definition, um vier Jahreszeiten von konstanter Länge zu erzeugen und so die statistische Vergleichbarkeit von Wetteraufzeichnungen und Klimadaten über längere Zeiträume zu gewährleisten.

Die Herbstmonate der Nordhalbkugel: September | Oktober | November | Dezember

Tage werden rasant kürzer

Um die Herbst-Tagundnachtgleiche und die Frühlings-Tagundnachtgleiche verändern sich die Tageslängen so schnell wie an keinem anderen Tag im Jahr. Wie schnell, das hängt vom Breitengrad ab: Je näher man den Polargebieten kommt, desto größer der tägliche Unterschied.

So verkürzen sich zum Beispiel die Tage in Zürich zur September-Tagundnachtgleiche um 3 Minuten und 22 Sekunden, während in Hamburg zu dieser Jahreszeit jeden Tag ganze 4 Minuten und 12 Sekunden weniger Tageslicht zur Verfügung steht.

Tag-und-Nacht-Gleiche? Nicht ganz!

Schon gewusst? Die Tage sind bei der Tagundnachtgleiche nicht gleich lang wie die Nächte, also 12 Stunden, sondern etwas länger. Das hängt einerseits damit zusammen, wie der Zeitpunkt des Sonnenaufgangs und Sonnenuntergangs definiert wird.

Aus demselben Grund hat zum Beispiel Hamburg, über das ganze Jahr verteilt, 15 Stunden mehr Tageslicht als Zürich.

Verantwortlich für die Tag-und-Nacht-Ungleiche ist jedoch auch die Refraktion (Lichtbrechung), durch die wir die Sonne auch dann sehen können, wenn sie knapp unter dem Horizont steht. Dadurch wird also jeder Tag ein paar Minuten länger – auch der Tag der Tagundnachtgleiche.

Themen: Kalender, Jahreszeiten

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