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Die zwölf Monate und ihre Bedeutungen

Dass ein Monat etwas mit den Mondphasen zu tun hat, wissen die meisten. Aber ein durchschnittlicher Mondzyklus dauert etwa 29,5 Tage – warum haben unsere Monate dann 28, 29, 30 oder 31 Tage? Und warum fängt der Monat nicht mit dem Neumond an?

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©bigstockphoto.com/grublee

Relikt aus alten Kalendersystemen

Das Konzept des Monats ist ein Überbleibsel der alten Mondkalender (Lunarkalender), in denen den Monaten tatsächliche Mondzyklen (Lunationen) zugrunde lagen.

Der heute international gebräuchliche Gregorianische Kalender ist jedoch ein Sonnenkalender (Solarkalender). Hier ist die Zeitrechnung nicht an die Bewegung des Mondes um die Erde angelehnt, sondern an die Bewegung der Erde um die Sonne.

Mit anderen Worten: Der Mondkalender basiert in erster Linie auf Monaten, der Sonnenkalender auf Jahren.

Warum gibt es in einem Sonnenkalender Monate?

Die Unterteilung des Jahres in kleinere Zeiteinheiten hat zunächst praktische Gründe. Ein volles Sonnenjahr ist eine recht sperrige – sprich: lange – Zeiteinheit. Um die lange Zeitspanne zusätzlich zu strukturieren, gibt es Monate, Wochen und Tage.

Aber warum Monate? Die Idee entstammt den Vorläufern des Gregorianischen Kalenders. Diese waren Mondkalender oder sie hatten zumindest einige Eigenschaften dieses Kalendertyps. Obwohl sich das Kalendersystem über die Jahrhunderte grundlegend geändert hat und der heutige Kalender auf dem Sonnenjahr basiert, haben die auf den Mondzyklen basierten Monate als Konzept überlebt.

So leben wir heute mit einem Kalendersystem, das auf dem Lauf der Sonne basiert und gleichzeitig in Zeiteinheiten unterteilt ist, die sich ursprünglich nach dem Mond richteten. Aus dieser Mischung ergibt sich die kuriose Situation, dass Monate heutzutage nicht mehr mit dem Neumond beginnen und in ihrer Länge die Mondzyklen nicht exakt widerspiegeln.

Vom Lunar- zum Solarkalender

Der römische Kalender entstand aus lunaren Kalendern, die über die Zeit zu einem lunisolaren Kalenderkonzept verarbeitet wurden – also einem Mondkalender, der regelmäßig durch Schaltmonate an das Sonnenjahr angeglichen wurde.

Im Julianischen Kalender wurde der Monat als zweitgrößte Zeiteinheit beibehalten, obwohl dieser bereits ein reiner Sonnenkalender war. Schließlich entstand Ende des 16. Jahrhunderts daraus der heute gebräuchliche Gregorianische Kalender.

Die 12 Monate und ihre Namen

Der Gregorianische Kalender besteht aus zwölf Monaten unterschiedlicher Länge. Vier Monate haben 30 Tage, sieben Monate haben 31 Tage; der Februar ist in einem Gemeinjahr 28, in einem Schaltjahr 29 Tage lang.

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Themen: Zeitrechnung, Monate, Kalender

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